
Bei Kampanien denkt man ans Meer. Doch ein großer Teil der Region besteht aus Bergen, Wäldern, Hügeln und Feldern. Es gibt zwei Nationalparks, mehrere Regionalparks, Naturschutzgebiete und eine lange bäuerliche Tradition.
Die Nationalparks
- Nationalpark Cilento, Vallo di Diano und Alburni: einer der größten Parks Italiens, vom Meer bis in die Berge, mit den Höhlen von Pertosa, den Gipfeln der Alburni und Küsten wie bei Palinuro.
- Nationalpark Vesuv: Ein Panoramaweg führt hinauf zum Krater, mit Blick über den ganzen Golf von Neapel.
Regionalparks und Schutzgebiete
Zu den Regionalparks gehören die Monti Picentini mit Buchenwäldern und Quellen, der Matese mit Hochgebirgsseen an der Grenze zu Molise, der Partenio und der Taburno-Camposauro. Alle Schutzgebiete finden Sie auf unserer Seite Schutzgebiete in Kampanien.
Landleben und ländlicher Tourismus
In Irpinien, im Sannio und im Norden der Provinz Caserta lebt das Land noch: Weinberge, Olivenhaine, Haselnuss- und Kastanienhaine. In einem Agriturismo oder Landhaus erlebt man das Hofleben mit Ernte, Weinlese, Käse und Konserven. Dörfer wie Bagnoli Irpino, Montella und Cerreto Sannita sind ideale Standorte.
Was man tun kann
- Wandern in den Lattari-Bergen, im Cilento und im Matese.
- Höhlen: Pertosa im Vallo di Diano und die Meereshöhlen von Palinuro und der Amalfiküste.
- Sammeln und Feste: Kastanien, Pilze und Trüffel im Herbst.
- Vogelbeobachtung in Schutzgebieten und an Flüssen.
- Reiten und Radfahren auf ruhigen Nebenstraßen.
Praktische Tipps
In den Bergen ändert sich das Wetter schnell: Nehmen Sie Wasser, Wechselkleidung und eine Offline-Karte mit. Für anspruchsvolle Wege empfiehlt sich ein Wanderführer. Respektieren Sie Tiere, Privatgrund und Parkregeln.
Agriturismi und Landhäuser finden Sie im Bereich Unterkünfte.

